Party
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Party
100% Eskalation

Was macht einen guten Partysong aus?

Warum gehen bei manchen Songs sofort alle auf die Tanzfläche – und andere laufen einfach so nebenbei?

Redfoo mit Let's Get Ridiculous

Eskalation

Eskalation

Zum Hören vor oder auf dem Weg zu einer Party, auf der du keinen kennst: Pusht das Selbstbewusstsein und macht gute Laune!


Es läuft:
Redfoo mit Let's Get Ridiculous

1. Ein Beat, der direkt ins Bein geht

Die meisten Partyhits liegen zwischen 115 und 130 BPM. Das ist schnell genug für Energie – aber nicht so schnell, dass man nach 2 Minuten fertig ist.

Aber zugegeben: Die Tendenz geht gerade Richtung schneller. 140 bis 150 BPM in der aktuellen Dance-Szene ist heutzutage keine Seltenheit mehr. Gerade die Partyschlagermusik wird gerade übrigens immer schneller.

Wir merken uns also: Unter 115 BPM geht gar nicht, nach oben hin wäre unserer Meinung nach die Grenze bei 200 BPM, alles Schnellere macht wohl wirklich keinen Spaß mehr und ist auch schwer tanzbar.

Johnny Däpp - Lorenz Büffel - Official
Johnny Däpp - Lorenz Büffel - Official

2. Ein Refrain, den wirklich jeder mitsingen kann

Ein guter Partysong braucht eine Hook, die man nach dem ersten Hören draufhat. Das hat schon in den 90ern geklappt mit z.B. "Everybody" von den Backstreet Boys oder "Wannabe" von den Spice Girls, und funktioniert auch bei Partyschlagersongs wie „Schatzi schenk mir ein Foto“ oder „Johnny Däpp“.

Egal ob Pop oder Partyschlager – die Hook ist:

✔️ kurz
✔️ wiederholend
✔️ emotional klar
✔️ sofort verständlich
✔️ laut brüllbar

Wir fassen zusammen: Wenn man den Refrain nach zwei Bier auch noch sicher trifft, ist es ein echter Partysong 😄

3. Eine Produktion, die laut am besten funktioniert

Moderne Produktionen sind für große Boxen gemacht. Also brauchen sie: Tiefe Bässe. Klare Vocals. Druck im Refrain.

Ohne vernünftige Kick, die nach vorne schiebt, ohne Bass, den man im ganzen Körper spürt, ist es auch kein richtiger Partysong.

LMFAO - Party Rock Anthem ft. Lauren Bennett, GoonRock
LMFAO - Party Rock Anthem ft. Lauren Bennett, GoonRock

4. Ein Gefühl, das alle teilen

Gute Partysongs transportieren etwas. Es funktionieren Themen wie:

  • Eskalation & Ausnahmezustand, in Songs wie LMFAO – „Party Rock Anthem“ oder Black Eyed Peas – „I Gotta Feeling“

  • Trennung, aber mit Haltung, in Songs wie Taylor Swift – „Shake It Off oder P!nk – „So What“

  • Sommer & Leichtigkeit, in Songs wie Calvin Harris – „Summer“ oder Luis Fonsi – „Despacito“

  • Alkohol & Feiern (offensichtlich 😄), in Songs wie Mickie Krause – „Geh mal Bier hol’n“ oder Ingo Ohne Flamingo - "Saufen"

  • Rebellion & Ausbruch, in Songs wie Tiësto – „The Business“ oder Icona Pop – „I Love It“

Das sind nur ein paar Themen, die funktionieren. Letztendlich geht es immer darum, ein klares Gefühl zu transportieren, keine komplizierte Botschaft zu haben, und etwas auszudrücken, das viele gerade selbst fühlen.

5. Ein bisschen Nostalgie, die uns zurückversetzt

Gerade bei 90ern und 2000ern gilt: Die Erinnerung macht den Song doppelt stark.

Wenn beim ersten Ton sofort Bilder von der Klassenfahrt, der Dorfdisko oder der Abi-Party im Kopf auftauchen, ist die Tanzfläche sicher.